E= mc²

 

Man frage sich am Ende des Tages,

was wirklich passiert ist,

und was davon nur in Gedanken geschah.

Zieht man beide Welten nun voneinander ab,

erhält man mathematisch exakt den Teil,

den wir ohne schlechtes Gewissen auslachen dürfen…

e=mc2

Die Schnittmenge beider Welten dient lediglich zur groben Orientierung und wird als Realität bezeichnet. Zugegeben, ein wenig vermessen dem Kind einen festen Namen zu geben. Ich frage mich, ob es jemals Kulturen gab, die ohne Realität auskamen…

„E = mc²“ hat meine Oma früher stets durch ihr Gebiss gemurmelt, wenn sie mir ein Einweckglas selbstgemachter Marmelade aus dem Keller holte.  Ich war damals noch zu jung und zu sehr auf Süßigkeiten fixiert, als dass ich dieses Ritual verstand.

Der Kuchen, den wir zusammen aßen, war Bienenstich. Der schmeckte vorzüglich und lies mich jedesmal vergessen, dass ich meine Schulaufgaben noch nicht erledigt hatte.

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